Wildkamera_als_Einbruchsschutz

Fotofalle als Einbruchsschutz

masked burglar with crowbar breaking and entering into a victim's home - shot with dramatic motion

Häufige Einbrüche in Wohn- und Geschäftsräume beeinflussen das Sicherheitsempfinden der Bürger in besonderer Weise.

Zu allen Tageszeiten treten Täter immer professioneller und dreister auf.
Dabei kommt es neben der Entwendung von Wertsachen auch zu Sachbeschädigungen und zerstörerischem Vandalismus.

Die Beeinträchtigung des persönlichen Sicherheitsgefühls und Wohlbefindens in der eigenen Wohnung
belastet die Betroffenen in der Regel mehr als der materielle Schaden.
Vor dem Hintergrund geringer Aufklärungsquoten raten Polizei und Versicherungen zu einer stärkeren
privaten Vorsorge durch technische Schutzmaßnahmen.
Darunter fallen mechanische Sicherungen von Fenstern und Türen.

Außerdem erschweren Alarmanlagen einen Einbruch, da die Täter unbemerkt bleiben wollen.
Sinnvoll ist außerdem die Installation zusätzlicher Lichtquellen in dunklen, schlecht einsehbaren Bereichen.
Die Beleuchtungseinrichtungen können bedarfsgerecht mit Bewegungsmeldern ausgestattet sein.
Dadurch wird das Entdeckungsrisiko für Einbrecher abschreckend erhöht.

Als ergänzende Sicherungsmaßnahme bietet sich auf technischer Ebene eine Fotofalle mithilfe einer Wildkamera an.
Diese beweiserhebliche Dokumentation kann zur Verurteilung von Tätern führen,
die ansonsten meistens unerkannt bleiben und einer Bestrafung entgehen.

Zeitnahe Hinweise zur Identifizierung von Tatverdächtigen durch eine digitale Übermittlung von Fotos
können wertvolle Fahndungsgrundlagen für die Polizei schaffen.
Durch mehrere Fotofallen an verschiedenen Standorten von Tatobjekten können konkrete Tatbeiträge bei Diebstählen,
Sachbeschädigungen oder Vandalismus den einzelnen Tätern mit genauen Zeitangaben zugeordnet werden.
Dadurch wird die Chance auf rechtswirksame Verurteilungen erhöht.

Außerdem können Fotos von Diebstählen und Sachbeschädigungen die Schadensregelung über eine Versicherung vereinfachen.

Besonders geeignet sind Fotofallen mit SIM-Karte und App Funktion

Damit man bei einem Einbruch sofort informiert wird
raten wir zu Wildkameras die über eine Sende-Funktion verfügen.

Einfach, praktisch und effektiv – Fotofallen

Wildkamera_als_Einbruchsschutz

Fotofallen sind in guter Qualität preiswert erhältlich.
Aufgrund der einfachen Bedienbarkeit ist das Lesen umfangreicher,
komplizierter Bedienungsanleitungen nicht erforderlich.

Die stabile, witterungsbeständige Kameravariante kann vielerorts eingesetzt werden.
Außerdem kann sie verschiedenen Zwecken dienen.
Der Gebrauch ist sowohl zur Einbruchssicherung als auch zur Tierbeobachtung rund um die Uhr möglich.
Mit dem Gerät können Video- oder Fotoaufnahmen gefertigt, gespeichert und versandt werden.
Durch die Sensorfunktion kann der Betrieb der Spezialkameras auf den gewünschten Bedarf reduziert werden.

Eine Wartung dieser robusten Kameras ist kaum nötig.
Die unauffällige Farbgestaltung bietet eine fast perfekte Tarneigenschaft.
Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit, von eilig handelnden Einbrechern entdeckt zu werden, gering.

Hierzu tragen auch die fast unbegrenzten Auswahlmöglichkeiten der Standorte von Fotofallen bei.
Kabel als Stolperfallen können an ungünstigen Stellen durch einen Akku- oder Batteriebetrieb vermieden werden.

In den Bereichen, in denen diese Gefahr nicht droht, kann optional der Stromanschluss an eine Steckdose genutzt werden.
Im Gegensatz zu aufwendigen Videoüberwachungsanlagen muss die Betriebsbereitschaft der Geräte nicht kostenpflichtig und zeitintensiv durch einen Fachbetrieb hergestellt werden.

Perfekte Schnappschüsse aus allen Blickwinkeln für eine beweiskräftige Dokumentation

Moderne, hochwertige Wildkameras überzeugen durch ihre exzellente Technik
und vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten.

Die zuverlässigen Foto-Fallen sind problemlos bedienbar und schnell einsatzbereit.
Die wetterfesten Geräte können mit Batterie- oder Akkubetrieb flexibel im Innen- und Außenbereich verwendet werden.
Sie verfügen über Bewegungsauslöser und großzügige Aufnahmewinkel.

Zahlreiche Modelle sind mit SIM-Karten und App-Funktion erhältlich.
Dadurch können Bilder aufs Smartphone übermittelt werden.
Es sind auch WLAN-geeignete Geräte verfügbar,
machen in meinen Augen aber wenig Sinn.  Denn man schrenkt sich nur in der Reichweite ein.

Durch unsichtbare Blitz-LED-Technik sind Aufnahmen auch bei Dunkelheit möglich.
Im Rahmen einer Modellauswahl sollte auf die Bildauflösung sowie die Auslösegeschwindigkeit
nach der Erfassung durch den Sensor geachtet werden.
Konstruktionsbedingt verfügen Wildkameras durch ihre dezente,
unauffällige Optik und ihre kompakte Form über ideale Voraussetzungen für eine Fotofalle.
Die platzsparenden, kaum als Fotoapparat erkennbaren Überwachungsgeräte,
können in allen Raumbereichen platziert werden.

Die einfachen, praktischen Anwendungsmöglichkeiten, der wartungsfreien Fotofallen,
sind optimal für die Nutzung als Objektüberwachung.

Perfekte-Schnappschüsse-mit-einer-Wildkamera

Zur gezielten Überwachung kommen insbesondere folgende Bereiche infrage:

  • Wohnräume, Terrassen und Balkone
    (Einbruchssicherung/Täterfeststellung)
  • Garagen und Kellerräume
    (Einbruchssicherung/Täterfeststellung)
  • Pkw-Stellplätze auf dem eigenen Grundstück
    (Sachbeschädigung, Kfz-Diebstahl, Diebstahl von Kfz-Teilen oder Kraftstoff-Diebstahl/Täterfeststellung)
  • Auf Privatgrundstück abgestellte Mülltonnen
    (Illegale Müllentsorgung/Täterfeststellung)

Bei batteriebetriebenen Foto-Fallen sollte stromsparend auf die Videofunktion verzichtet
und nur durch Fotoaufnahmen dokumentiert werden.
Ansonsten könnte je nach Ladezustand der Batterien nur eine Teilerfassung
des Tathergangs durch Videoaufnahmen erfasst werden.

Bei mehreren Tätern könnte dadurch eine Zuordnung
der einzelnen Tathandlungen schwierig oder nicht möglich sein.
Beim Netzbetrieb ist eine Kombination von Videoaufnahmen und anschließenden Fotoaufnahmen zu empfehlen.

In engen Gängen aufgestellten Kameras sollten Probefotos als Nachtaufnahmen ausgewertet werden,
um durch die passende Einstellung Überbelichtungen zu vermeiden.
Falls die Kameras es zulässt kann man auch die Belichtung reduzieren,
in den man nicht auf alle vorhandenen LEDs zugreift.

Nach Erkenntnissen, bei der Erforschung des Kaufverhaltens,
findet der intensivste Blickkontakt von Menschen auf Augenhöhe statt.
Damit nicht er erste Blick per Zufall auf eine Fotofalle fällt, sollte eine andere Aufstellhöhe gewählt werden.

Tipps & Tricks für eine erfolgversprechende Positionierung

Damit die Foto-Fallen nicht von Straftätern entdeckt werden und
eine möglichst aussagekräftige Bilddokumentation stattfinden kann,
sollte folgendes beachtet werden:

Fotofalle in Wohnräumen:
Im Bereich von Wohnräumen sollte die Fotofalle über eine Steckdose mit Strom versorgt werden.
Dadurch entfällt die Kontrolle des Ladezustandes verwendeter Batterien oder Akkus.
Fotofalle hinter Glas oder Fenstern:
Die Wirksamkeit der Erfassung durch den Infrarot-Sensor wird durch Glas beeinträchtigt.
Daher sollte keine Fotofalle hinter Glas aufgestellt werden.
Vier Augen Check:
Vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei. Um die Qualität des ausgesuchten Verstecks zu überprüfen,
sollte eine weitere Person aus dem persönlichen Umfeld seinen suchenden Blick zur Kontrolle schweifen lassen.
Sichthindernisse vermeiden:
Der ausgesuchte Aufstellort sollte gewährleisten, dass keine Sichthindernisse die vorgesehene Aufnahmequalität beeinträchtigen.
Testfoto:
Testbilder durch eigene Raumbewegungen ermöglichen praktische Bewertungen zur Qualität und Nutzbarkeit der Aufnahmen.
Mehrere Kameras platzieren:
Durch mehrere Kameras sollen möglichst viele Bereiche des Objektes oder Raumes aus mehreren Perspektiven in unterschiedlichen Höhen erfasst werden.

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Rechtliche Hinweise zur Nutzung einer Wildkamera als Fotofalle

Bei der Verwendung von Wildkameras als Foto-Fallen können nachfolgende Faktoren von Bedeutung sein:

  • Ort der Fotoaufnahme: Öffentlicher Raum oder Privatgelände?
  • Von wem wurde das Foto veranlasst?
  • Wer wurde fotografiert?
  • Welchem Zweck dient die Fotografie?
  • Wie und von wem wurde das Foto genutzt/verbreitet?
    (Privatperson/Strafverfolgungsbehörden/Journalistischer Bereich?)
  • Bestehen im Einzelfall ausdrückliche Genehmigungen/Verbote in Bezug auf Fotoaufnahmen?
  • Werden mithilfe einer Fotofalle auch Videos hergestellt?

Für die Verwertbarkeit von Fotos als Beweismittel beim Gericht gelten
für die Polizei andere Vorschriften als für die Bürger.
Zur Gefahrenabwehr und Strafverfolgung muss die Polizei oftmals
den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit oder strafprozessuale Vorgaben beachten.

Allgemein sind die Fertigung, Nutzung und Vervielfältigung von Fotos in mehreren Rechtsvorschriften einschlägig geregelt.

Dazu zählen:

  • Das Recht am eigenen Bild als besondere Form des allgemeinen Persönlichkeitsrechts
  • §§ 22 und 23 Kunsturhebergesetz (KUG)
  • § 4 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG)
  • Landesdatenschutzgesetze
  • Datenschutzgrundverordnung (Verordnung der EU)
  • Richtlinien zum Einsatz von Wildkameras

Bezogen auf die eingeschränkte Nutzung einer Fotofalle zur Objektsicherung ist folgendes zu beachten:

Der Einsatz von Foto-Fallen zum Zwecke des Objektschutzes ist analog der Verwendung
von Videoüberwachungsanlagen für den privaten Bereich uneingeschränkt zulässig.

Insofern ist es auch rechtlich irrelevant, ob die Fotofalle nur mit einer Fotofunktion
oder in Kombination mit einer Videofunktion ausgestattet ist.
Unzulässig sind gemäß den datenschutzrechtlichen Bestimmungen
eine Aufnahme und Dokumentation per Bild oder Video des öffentlichen Raumes.

Bildaufnahmen von Personen im Zusammenhang mit einem versuchten
oder vollendeten Einbruchsdiebstahl und ggf. Sachbeschädigungen in Tatmehrheit
dürfen den Ermittlungsbehörden zur Verfügung gestellt werden.

Über die Zulässigkeit von Bildmaterial als Beweismittel im Strafprozess entscheidet im Einzelfall der jeweilige Richter.

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